Erfahrungsberichte

Eindrücke vom Workshop Gloucester UK 2016

Der Mammutbaum und die Eiche stehen im Barnwood Arboretum in Gloucester. Eine wundervolle Baumsammlung ganz in der Nähe unseres Workshop-Hotel Ibis. Auf dem Foto mit Wolken im Sonnenuntergang sind drei Mammutbäume zu sehen und rechts eine enorm große Linde.

Nach dem Workshop waren wir auf unserer Tour im Wald von Puzzlewood. Von dort seht ihr hier die meisten Aufnahmen. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Morgens auf der Anreise fuhren wir in unseren Bussen durch eine dicht vernebelte Landschaft. Am Wald angekommen hatten wir dann klaren Himmel und Sonnenschein. Und dann ging´s hinein in die schattige Waldestiefe. So einen Eiben-Wald habe ich nie vorher gesehen – sehr beeindruckend. Charakteristisch auch die Felsenformationen im Puzzlewood. Vielleicht lässt sich in diesen Fotos etwas erahnen von dem Zauber der uns alle berührt hat - auch von den anderen Wesen, die dort leben.

Wir hatten Halloween und mit uns wanderte ein große Gruppe Kindergarten-Kinder in den Wald. Das war sehr anrührend. Hin und wieder war für die Kinder eine drapierte lilafarbene Geisterpuppe zu entdecken in den Wurzeln und Ästen der Eiben.

Die Eiben im Puzzlewood sind irgendwie auf eine besondere Art familiär. So war mein Gefühl. Ganz allgemein gehören sie zu den ältesten Lebewesen auf unserer Erde. Und sicher leben dort im Puzzlewood einige sehr alte Bäume.

Stimmen von Praktizierenden

Wir veröffentlichen hier in loser Folge Erfahrungen, die Praktizierende in ihrer Gruppe mit den Magical Passes® (magische Bewegungen) sowie Pirscher- und Traumübungen beim Tensegrity® machen. Für viele von uns ändern sich Dinge im Alltag, wenn wir mit der Bewusstheit unserer eigenen Verantwortung agieren. Und auch das Träumen, sei es nachts oder am Tage, verändert sich.

Lesen Sie hier, welche Erfahrungen im Besonderen die Praktizierenden bewegen.
 

Ulrich

„Es entspannt mich, hilft mir in den Tag und in die Nacht zu kommen, ich praktiziere morgens nach dem Erwachen und vor dem zu Bett gehen. Indem es mich entspannt, hilft es mir, meine Sinne frei zu machen, das Wunderbare um mich herum wahrzunehmen. Auswirkungen auf mein Leben? Es hält mich am Leben, bevor ich 1998 begonnen habe, war ich in einer tiefen Krise. Es hat mich nicht vor den Torheiten bewahrt, sondern mir den Mut gegeben, diese zu tun."

Petra

„Heute habe ich wieder gespürt, dass mein Körper diese Bewegungen so liebt! Tensegrity® bringt die Magie in meinen Alltag, erweitert meine Sicht auf die Welt und eröffnet mir neue Möglichkeiten. Ich habe dadurch das Gefühl kennen gelernt „ganz“ und „heil“ zu sein. Tensegrity® zeigt mir, dass ich mich verändern muss, wenn ich etwas verändern will und dass ich aber auch alle Fähigkeiten habe, mich zu ändern. Wenn ich mich bewege, bewegt sich mein Leben. Es ist schön und hilfreich, dies in einer Gruppe zu tun und mit anderen Wesen dies zu teilen.“

Johnny

Auf dem Workshop in Wolfratshausen 2014 führte Reni Murez die Teilnehmer des Seminars in eine Meditation mit der Erde. In dieser Traumreise sah ich den ersten Menschen auf der Erde, wie er gesegnet wird von einem großen Menschen aus Lehm. Der Lehm-Mensch hielt seine riesigen Hände über den Kopf des Menschen und mit seiner Geste des Segnens floß ein Gefühl der Ehrfurcht und Dankbarkeit, Gnade und Respekt, Liebe und Hingabe in den Menschen hinein und zugleich wurde er lebendig und fühlte und wußte: das ist es, was ihn lebendig macht, was ihn zum Menschen macht. Das ist seine innigste Kraft und sein Vermögen, seine fließende fühlende Form. Und zugleich wußte ich selbst als Träumer: das ist das Wesen meines Mensch Seins. Meine Ehrfurcht und Dankbarkeit, meine Liebe und Hingabe verbindet mich untrennbar mit dem segnenden Wesen. Jeder Mensch bekommt dieses Geschenkt des lebendig Seins und ist mit seiner fühlenden Form immer in Verbindung mit diesem Wesen. Ich fragte es, ob es wirklich aus Lehm ist. Mit einer Gabel stach es sich durch die Hände. Alles war weich und schmerzte ihn nicht und blutete nicht.
Johnny im Juli 2014

Michael

Unsere Vorfahren haben uns wundervolle Dinge erschlossen. In Carnac habe ich ein sehr neues Verständnis bekommen von der Intelligenz und Weitsicht der alten Seher. Ihre Dolmen, Steinlinien und Figurationen von Megalithen sind echte Schatzkammern des Wissens und sehr natürliche Orte der Stille.

Der Tuapse Dolmen, der Volkonskiy Dolmen und die ”Zwei Brüder“ an der Sotchi Küste haben mich auf weitere Anwendungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Sie unterstützen mich im abstrakten Träumen und in den praktischen Dingen des Tagträumens. Oder anders gesagt, mein Training auf Tensegrity®-Workshops bekommt mit den Touren, die wir seit einigen Jahren machen, eine neue Präzision – wenn man so will – Abrundung in der Anwendung des Wissens.

Carol Tiggs war das erste Mal seit vielen Jahren wieder auf einem Workshop. Sie hat mich sehr beeindruckt mit ihrer Einfachheit und ihrem spontanen Humor. Sie hat uns eine wunderschöne Geschichte erzählt, wie sie Don Juan kennen gelernt hat. Und sie hat uns ein Geschenk der Kraft von ihm weiter geschenkt...

Michael im September 2015